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22.08.2019

Plogging Hannover: Erfolgreicher Start in die Nach-Sommerferien-Saison

Ein gelungener Start in die neue Plogging-Saison nach den Sommerferien: Mehr als 20 fleißige Sammlerinnen und Sammler haben sich gestern Abend in Linden bei bestem Wetter am Ihmeufer getroffen: Ihr Ziel: mit Spaß und Bewegung gemeinsam Hannover sauberer zu machen und nebenbei noch das Bewusstsein der Mitmenschen für das Thema Sauberkeit zu schärfen.

Die Plogging-Runde mit roten Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen führte durchs Ihme-Zentrum, über den Pariser Platz, den Lindener Marktplatz und die Falkenstraße bis zum Schwarzen Bär. Mit dabei war unter anderem Hannovers Ordnungsdezernent Axel von der Ohe, der bei seiner Plogging-Premiere sichtlich Spaß hatte: „Wenn man so mit offenen Augen durch die Stadt geht, dann sieht man, dass noch einiges zu tun ist – insofern machen solche Aktionen wirklich Sinn“, befand er. Hannovers deutsche Bank-Direktor Michael Hobusch war ebenfalls zum ersten Mal dabei und gleich doppelt überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viele Zigarettenkippen finde – und ich habe Menschen getroffen die sich bei mir bedankt haben!“  Auch Üstra-Vorstandsmitglied Elke van Zadel hatte die Laufschuhe geschnürt: „Es hat mich wirklich begeistert, wie viel wir im normalen Straßenraum gefunden haben. Obwohl ich erst den Eindruck hatte, dass es relativ sauber sei, sind trotzdem so viele Säcke voll geworden. Erstaunlich, wie viel man beim normalen Laufen so einsammeln kann.“

Tatsächlich war es eine Menge, die in rund anderthalb Stunden Plogging zusammengekommen ist: 62  rote Müllsäcke konnten die Kollegen von Abfallentsorger aha, die das Plogging als Teil der Initiative „Hannover Sauber!“ stets tatkräftig unterstützen, am Ende auf der Ladefläche ihres orangefarbenen Müllautos zählen. „Das ist eine gute Ausbeute“, so Stefanie Eichel, Chefin der Agentur eichels: Event, die die Plogging-Initiative in Hannover gestartet hat. „Es war großartig, dass so viele unterschiedliche Menschen zusammengekommen sind. Die Stimmung war klasse und die Tatsache, dass wir nach anderthalb Stunden kaum aufhören konnten und wollten, ist der beste Beweis dafür.“ Zwar habe die Gruppe es – typisch für Linden – mit sehr viel „Kleinkram“ zu tun gehabt, den es aufzusammeln galt. „Aber dafür haben wir diesmal wieder jede Menge Aufmerksamkeit geschaffen und gemerkt, wie die Plogging-Idee positiv nach Außen strahlt.“

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